Hege und Naturschutz

Im Januar, da die Jagdzeit auf Rehwild dem Ende zugeht, ist es jetzt die beste Jahreszeit Biotoppflege in unseren Revieren durchzuführen.

Heckenpflege

• die Heckenpflege ersetzt die ursprüngliche Heckennutzung und sichert so den Fortbestand der Hecken
• verhindert eine Überalterung und Artenverarmung der Hecken 
• sichert die vielfältige Funktionsfähigkeit der Hecken
• trägt zur Erhaltung eines strukturreichen Landschaftsbildes bei.

Wie wird die Heckenpflege richtig durchgeführt

• Alle 10-25 Jahre
• Im Winterhalbjahr (Eingriffe in Gehölzbestände sind nach dem Naturschutzgesetz Baden- Württemberg nur vom 1.10 - 29.2. zulässig.)
• Abschnittweise “auf den Stock setzen” in Abschnitten von jeweils maximal 20 m Länge werden die Gehölze etwa 20-40 cm über dem Boden abgesägt.
• Bei besonders kurzen Hecken kann das “auf den Stock setzen” durch ein Auslichten einzelbuschweise) ersetzt werden, damit die Hecke trotz Pflegeeingriff ihre ökologische Funktion erhält.
• Als Überhälter werden einzelne, reizvolle Bäume und Sträucher wie Kirsche, Eiche, Feldahorn oder Walnuss stehen gelassen.
• Stellenweise abgestorbene Stämme als Totholz belassen (z.B. Nistgelegenheit für Wildbienen und zahlreiche Käfer.
• Größere Fehlstellen in den Hecken ggf. Durch Bepflanzung mit heimischen Baum- und Straucharten schließen.

Achtung!! Bei Arbeiten mit Motorsägen immer Arbeitssicherheit beachten.

Der Biotopobmann

Auszüge aus Landesanstalt
für Umweltschutz

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